Freitag, 31. Oktober 2014

Gesundheit: Macht Smart Metering krank?



Machen Smart Meter krank? Diese auf den ersten Blick etwas merkwürdige Frage verdankt ihren Hintergrund diesem Bericht.
http://www.energie-und-technik.de/smart-energy/artikel/108313/?trk=ibx

Das Thema hat uns dazu gebracht, uns einige Gedanken über die von uns angebotene Lösung zu machen.

Punkt 1. Unsere Zähler haben ein M-Bus Interface.
Das ist kein Teufelswerk. Damit kann der Zähler auch nicht von bösen Hackern manipuliert werden, sondern über diese M-Bus Schnittstelle liefert der Zähler Daten aus. Welche Daten das sind, entscheidet der Zählerhersteller.



Punkt 2. Mit unserer Box MGW986 bieten wir ein kleines Device, um die Daten des Zählers via M-Bus zu empfangen.

Auch dieses ist kein Teufelswerk: das MGW bittet den Zähler um seine Daten, der Zähler sendet diese. Das MGW nimmt die Daten und speichert sie lokal ab bzw. stellt sie in eine wartungsfreie Datenbank für den späteren Benutzerabruf zur Verfügung.

Punkt 3. Die Kommunikation zwischen Box und Zähler läuft ohne Benutzer ab. Der Zähler wird in Intervallen ausgelesen, die der Benutzer vorab konfiguriert hat, also z.B. alle 15 Minuten. Dabei werden nur die Daten ausgelesen, die zum Lesen eingestellt sind.

Das wohl Wichtigste an der Aussage: Die Smart Metering Box MGW986 dient dazu, Daten zu lesen!
Es gibt keine Möglichkeit, um durch einen Hackerangriff via MGW den Zähler zu beschädigen oder gar Kontrolle über versorgte Geräte und Maschinen zu bekommen. So kann ein evtl erfolgreicher Angriff zwar die gelesenen Daten auf dem MGW System ruinieren, aber Zähler und angeschlossene Verbraucher bleiben hiervon unbehelligt.

Punkt 4. Elektrosmog. Also ein Zähler mit Datenschnittstelle unterscheidet sich nur unwesentlich von einem Zähler ohne Schnittstelle. Wenn man davon absieht, dass eine Schnittstelle ein „Loch im Gehäuse ist“, dann ergibt sich hier erst einmal überhaupt nichts. Die Verbindung zwischen Zähler und Box MGW986 ist typischerweise eine 2-Draht Leitung mit einer Kleinspannung zwischen 15...30VDC. Man nennt so etwas Klingelleitung. Entsprechend ist die Smogbelastung vergleichbar gering wie bei einer Türklingel. Also nach geltenden Maßstäben bei bestimmungsgemäßen Gebrauch weder gesundheitsgefährdend noch sonst wie kritisch.

Punkt 5. Was bleibt? Also rein vom gesundheitlichen Aspekt fällt uns nichts ein, was bei unserer Lösung real krank machen kann.

Auch der Sicherheitsaspekt erscheint uns im grünen Bereich: es werden nur Daten gelesen, es wird kein Steuer / Regel Eingriff auf Verbraucher genommen etc pp.

So fällt uns auch nichts ein, was bei unserer Lösung signifikant sicherheitsrelevant wäre bzw. eine Bedrohung für die technische Anlage des Benutzer darstellt. Lediglich das "Gefühl", das nicht mehr nur derjenige den Zähler abliest, der DAVOR steht, sondern dass die Daten nun von einer Box aufgenommen und im Netzwerk bereit gestellt werden, lässt sich unserer Ansicht nach als "schwammige Komponente" verorten. Nach dem Motto: Es „könnten“ auch Andere mitlesen, wie sich mein Verbrauch gestaltet hat. Und ja – man könnte am Verbrauch erkennen, ob überhaupt jemand anwesend ist. Genauso wie am Briefkasten, am Auto in der Garage und ehrlicherweise auch an Ihrem Smart Phone...

Doch bleiben wir bei unserer Lösung: wenn Sie ein Privatmensch sind, können Sie Ihre Zähler mehr oder minder selbst ablesen. Einfach davor stehen, Werte regelmäßig ablesen und in eine Excel Tabelle eintragen. Dann vergleichen. Das haben wir schon so gemacht, bevor es Smart Metering gab - quasi Manual Metering. Funktioniert gut und ist günstig.

Falls Sie Unternehmen, Gewerbe und Co sind, dürfte das schnell zu aufwändig werden. Dafür kommt dann das professionelle Smart Metering ins Spiel. Sie können durch automatisierten Abruf auf Aufzeichnung der Zählerwerte erkennen, ob sich ihr Verbrauch in einem von Ihnen festzusetzenden Rahmen befindet! Verbrauchen Sie zu viel? Wann, zu welchen Tageszeiten – und was könnte der Grund sein? Hat jemand Beleuchtungsanlagen, Drucker, Maschinen angelassen, ist evtl ein Wasserrohr undicht oder andere Sachen, die ganz schön ins Geld gehen können.

Die Lösung: Smart Metering MGW986

Text: (c) AE Systeme Hans-J. Walter
hjw@terminal-systems.de

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Smart Metering - Zählerwerte im Netzwerk ablesen

MGW986 - Smart Metering Box.
MGW986 mit Zähler mit M-Bus Datenschnittstelle verbinden. Zähler konfigurieren: Auslesewerte, Ausleseintervall und Co festlegen.
Die Smart Metering Box übernimmt nach festgelegten Kritierien die Zählerwerte und speichert sie in eine lokale Datenbank auf dem MGW986 System.
Vom Benutzer können die Werte ganz einfach via Netzwerk und Webbrowser abgerufen werden, wahlweise als Zahlenwerte, als Grafiken oder als XLS CSV Datei für die weitere Verarbeitung mit Officeprogrammen.
Eine SQL Kommunikation ist auch möglich. Dann überträgt das MGW System die Daten sofort in eine SQL Datenbank.
Das MGW986 System ist daher eine perfekte Variante für Smart Metering = Zählerauslesung / Abfrage über Netzwerk / Internet / Intranet.
Einzige Wermutstropfen: da Zähler(hersteller) meistens verschiedene / eigene Werte liefern, müssen MGW und Zähler konfiguriert werden - das erfordert etwas technisches Geschick und PC Kenntnis. Die Zähler sollten vom Fachmann installiert werden, um Gefahren oder Störungen durch falsche Zählerinstallationen zu vermeiden.

Benutzerverwaltung innerhalb der Lagerverwaltung AE WWS Lite Win

Die Benutzerverwaltung in der Artikelverwaltung / Lagerverwaltung WWS Lite wurde aktualisiert!
Die grundlegende Idee, sie als separates Programm heraus zu führen, hat sich nicht bewährt. Verschiedene DLL Programmbibliothken, verschiedene Versionen etc konnten im Extremfall dazu führen, dass die Benutzerverwaltung ihren Dienst verweigerte. Letztlich stellt sich ohnehin die Frage, was eine Benutzerverwaltung als Stand Alone Programm soll, die man eigentlich gar niemals isoliert verwenden will? (Nun gut – theoretisch hätte man die Benutzerrechte losgelöst von der Artikelverwaltung bearbeiten können – aber wer will das schon. Ist so ein bisschen als ob man Ölwechsel beim Auto nur durchführt, wenn der Motor ausgebaut ist. Geht zwar – ist aber im Normalfall wenig praxisgerecht…)
Also: WWS Lite Win ab Version 1.12.26 hat nun die Benutzerverwaltung im Programm integriert. Die separate EXE Datei ist entfallen. Allerdings: um die Benutzerverwaltung verwenden zu könne, muss die entsprechende Option natürlich weiterhin gekauft werden.

Smart Metering mit SQL Datenbank


Das ist im Prinzip nicht weiter kompliziert: standardmäßig übernimmt unsere Smart Metering Box MGW986 Zählerdaten aus Zählern mit M-Bus Schnittstelle und speichert sie lokal – in einer wartungslosen, rollierenden Datenbank (mit Grafiken) und als XLS CSV Datei für die weitere Verarbeitung mit Office / Excel.
Zum Abrufen der Daten benötigt man nur den Webbrowser: HTTP Verbindung, IP Adresse des MGW angeben – der Rest kann einfach und ohne Expertenaufwand im Webmenü des MGW erledigt werden. Die Grafiken (Diagramme) lassen sich für einen Zeitraum von mehreren Stunden, Tage oder Wochen anschauen. Insgesamt bis zu einem Zeitraum von 3 Monaten. Die XLS / CSV gespeicherten Daten werden im Archiv oftmals für ein Jahr gespeichert und können via Webbrowser geladen und lokal (auf dem PC) gespeichert werden. Die Details zu den Speicherdaten, Dateinamen und -inhalten lassen sich in der CONF Datei auf dem MGW System individuell einstellen.
In einigen Anwendungen soll jedoch anstelle der internen Speicherung die Speicherung auf einem externen SQL Datenbankserver durchgeführt werden. Hierfür lässt sich die Smart Metering Box MGW986 entsprechend um konfigurieren. Die Ablesewerte der Zähler werden dann nicht nicht mehr lokal gespeichert, sondern unmittelbar nach Ablesung via Netzwerk und PHP auf einen SQL Server (im Internet / Intranet) übertragen und dort in einer Datenbank gespeichert.
Diese SQL Erweiterung für das MGW ist ohne Aufpreis verfügbar und benötigt lediglich ein paar Anpassungen in den Skriptdateien. Ein ausführliches ToDo findet sich im MGW Support Center
Oder

Donnerstag, 9. Oktober 2014

15 Jahre Lagerverwaltung + Artikelverwaltung

15 Jahre sind eigentlich keine lange Zeit. Im Leben hätte man gerade die Pubertät erreicht. In der IT Welt sind 15 Jahre jedoch ganze Generationen von Technik. Unmengen PC und Smart Phone (ehem. Handy) Baureihen, die heute nur wenige Monate am Markt leben und dann durch ihre Nachfolger ersetzt werden. Haufenweise Betriebssysteme säumen unseren Weg und die eine oder andere misslungene Technikidee rottet auch in unseren Schränken herum.

Doch das eine oder andere haben wir wohl auch richtig gemacht. 15 Jahre heißt auch: ständige Weiterentwicklung guter Ideen, Produktverbesserungen und viele Arbeiten im Dienste unserer Kunden. Denn Made by AE heißt auch Made in Germany – und als inländische Produzenten und Entwickler ist Qualität einer unserer besonderen Maßstäbe.

Reden wir also mal über die überaus  erfolgreichen Projekte / Produkte:

– Umfangreiche PC Lösungen für Lager- u. Artikelverwaltung. In Speziallösungen mit / ohne SQL Datenbanken, auch für Seriennumern, Maschinen und Inventar

– Mobile Datenerfassung mit speziellen Systemen im Lager – natürlich mit leistungsfähiger Datenschnittstellen, um mit den PC Lösungen eine Interaktion zu ermöglichen

– Industrielösungen mit SQL Terminals und Anwendungen direkt an der Maschine und in der Produktion

– RFID Zeiterfassungen mit SQL Datenbanken – auch an eigentlich ungewöhnlichen Orten an Firmeneingängen, Toren und Co

– Smart Metering Boxen für Zählerablesung / Energieeffizienz mit Weiterleitung in Netzwerk / Intranet / Internet

– Erfassungslösungen für Maschinen-, Waage und Logistikdaten

und noch das eine oder andere mehr, was in modernen Betrieben und Unternehmen so benötigt wird.
Doch alles das wäre nicht machbar gewesen, ohne Kollegen, Mitarbeiter und Kunden. Ihnen / Euch allen gilt unser Dank und wir wünschen Ihnen / Euch und uns, dass wir auch weiterhin den Bedarf der Kundschaft so treffen wie bisher…

http://www.terminal-systems.de/home.htm