Mittwoch, 14. Dezember 2011

Tool Dateiverschlüsselung

Mein Rechner. Meine Daten. Meine Sicherheit!

Und wenn wir schon bei Sicherheit sind: wenn etwas verschlossen ist - dann darf niemand Unbefugter es sehen! Eine gute Idee für einen "spassigen" Tag ist, die Wohnung zu verlassen, die Haustür zu schliessen - und den Schlüssel innen stecken lassen. Mal vorausgesetzt es befindet sich keiner mehr in der Wohnung, sind die nächsten folgenden Stunden Spass garantiert.

Was im wirklichen Leben meistens gelimpflich ausgeht, kann im Computerleben mehr Schaden anrichten .

Man nehme unsere Verschlüsselungssoftware EFDF-Security Win, verschlüssele eine Datei und vergesse das Passwort. Mit einfachen Worten: das war es dann! Wenn Sie jetzt nicht Kontakte zur dunkelsten Hackergemeinde und viele Jahre Zeit haben, werden sie für immer ausgesperrt sein. Den bei unserer Verschlüsselungssoftware haben wir Wert auf zwei Faktoren gelegt:
1) Einfachste Bedienung.
2) Höchste Sicherheit

Ja gut - werden Sie jetzt einwenden. Programme, um Daten und Dateien zu verschlüsseln gibt es viele. Allen voran sei sei z.B. TRUECRYPT genannt. Ein umfangreiches, überaus leistungsfähiges Toolkit, um auf dem eigenen Rechner passwordgeschützte Laufwerke anzulesen, deren Inhalt nur nach Authorisierung nutzbar ist.

Vorneweg: wir mögen Truecypt! Diese Software finden wir ganz toll. Doch nicht jeder möchte sich vielleicht gleich mit dem Riesenfunktionsumfang, mit verschlüsselten Laufwerken und Partionen herumschlagen. Der eine oder andere hat vielleicht auch mal einfache Aufgaben: einfach eine Datei verschlüsseln, deren Inhalt nicht für jedermann bestimmt sind. Das können zum Beispiel die Adressen der Kinder sein, die Passwörter für die EC Karten oder die Geschenkliste, der Dinge, die Sie Ihren Enkeln zu Weihnachten kaufen wollen.

Also haben wir kurz programmiert und uns unsere eigene Verschlüsselung gebastelt. Höchstsicherer AES / Rijndael Algorithmus, für hochgeheime Regierungsdokumente zugelassen, noch etwas Min Datei Explorer zum Anzeigen von Dateien und ein / zwei Buttons, um angeklickte Dateien zu verschlüssen - oder natürlich zu entschüsseln. Wäre ja blöde, wenn es nur in eine Richtung geht.
Herausgekommen ist EFDF-Security. Ein kleines Windows Toolkit mit einfachster Bedienung.



In der Praxis heisst das:

Schritt 1: Programm starten.

Schritt 2: Auf der Explorer Seite (LINKS!) sich in das Verzeichnis navigieren, in dem sich die zu verschlüsselnde Datei befindet.

Schritt 3: Auf der Anzeigeseite (RECHTS) die zu verschlüsselnde Datei doppelklicken - oder markieren und den Button DO! betätigen.

Das Programm fragt Sie dann nach einem Passwort unter dem die Datei verschlüssel werden soll. Einfach eingeben und OK betätigen. (Achtung: Passwort unbedingt merken!)

Anschliessend gibt es noch eine kleine Meldung TRUE (wann alles OK) oder FALSE (wenn ein Fehler auftrat) - und fertig ist.



Im Beisiel haben wir verschüsselt: die Datei ARTIKEL.TXT. Wenn die Verschlüsselung OK verlaufen ist, wurde dabei eine neue Datei erzeugt und als Kennzeichen die Endung EF1 angehängt. Der neue Dateinname lautet also ARTIKEL.TXT.EF1.





Wenn Sie jetzt diese Datei doppelklicken (oder markieren und den Button DO! verwenden) - wird die Daten wieder entschüsselt. Aus ARTIKEL.TXT.EF1 wird so wieder eine lesbare ARTIKEL.TXT.

Das Ganze war nicht besonders kompliziert. Kompliziert soll Sicherit auch nicht sein. Niemand würde seinen Sicherheitsgurt anlegen, wenn man den erst mal 5x durch eine Öse und durch zwei Laschen ziehen müsste. Einfach Datei anklicken, Passwort eingeben - fertig. Normale Dateien werden VERschlüsselt, Dateien mit Endung EF1 werden ENTschlüsselt. Das Programm entscheidet anhand der Endung automatisch, was zu tun ist.

Ein paar Schmankerl gibt es natürlich noch.

1) Man kan sich über die Buttons ZEIGE ENCRYPTED oder ZEIGE ALL die Anzeige so filtern, dass z.B. nur die verschlüsselten (encrypted) Dateien dargestellt werden. Wenig überraschend: ZEIGE ALL zeigt wieder alle.

2) Man kann auch Dateien mit der Mouse per Drag & Drop in die Anzeigenseite (RECHTS) hineinziehen. Dann entfällt das Navigieren zum gewünschten Verzeichnis.

3) Das Passwort lässt sich voreinstellen und ein einmal eingestelltes Passwort wird für alle weiteren Ver- und Entschlüsselungsvorgänge verwendet. Solange bis Sie das Programm beenden. Das verwendete Passwort wird übrigens NICHT anderswo auf Ihrem Rechner gespeichert. Wenn Sie Ihr Passwort verlieren, sind die Dateien futsch. Auch wir können Ihnen nicht helfen - wir haben keine Hintertür eingebaut, um an verschlüsselte Dateien zu kommen, ohne das Passwort zu kennen.

4) Wenn Sie das Programm gleich mit Dateiname (als Parameter) starten, können Sie gleich mit Ver- bzw. Entschlüsseln loslegen. Tipp: Verknüpfen Sie auf Ihrem PC EF1 Dateien doch gleich mit dem Programm - dann startet das Programm bei Mouseclick auf einer verschlüsselten Datei automatisch.
Tja - mehr fällt uns im Moment nicht ein. Ausser: wir benutzen die Software ganz gerne für unsere Dinge und entwickeln sie noch ständig weiter. Unter anderem weil wir die Routinen für andere Arbeiten benötigen. Und wer möchte kann das Programm gegen eine kleine Schutzgebühr erwerben. Reich werden wir damit nicht - aber unsere Kollegen freuen sich über einen kleinen Obolus als Hilfe für die Kaffeekasse.

Die Demoverson können Sie umsonst downloaden und ausprobieren. Wenn Ihnen das Programm gefällt - bitte einfach kaufen. Es kostet nicht viel - und ... siehe Absatz oben.

Der Link zur Software: http://www.terminal-systems.de/efdf-security-de.htm

Hinweis: Screenshots zeigen Beispiele. Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen vorbehalten.

Donnerstag, 3. November 2011

Lagerverwaltung / Artikelverwaltung - die neuen Funktionen

Was unsere Kunden wünschen, bauen wir ein! Nach Auswertung der am häufigst genannten Kundenwünsche konnten wir einbauen:

Viele zusätzliche Freifelder für Text und Preise

Zusätzlich zu den Standardfeldern, die bei fast jedem Artikelsortiment vorhanden sind (Preis, Artikelnummer, Artikelbezeichnung, Lagerort, Warengruppe…) stehen bis zu sechs frei individuelle Felder für Texte zur Verfügung. Dazu weitere zwei Preisfelder für Verkaufspreis und Einkaufspreis (VK / EK). Alle Felder können individuell beschriftet und verwendet werden.

Automatische Berechnungen

Lagerwerte werden automatisch berechnet und dargestellt. Wahlweise Gesamt oder nach Teilmengen (Lagerorte, Warengruppe etc.) Zusätzlich steht zu jedem Artikel eine Preisberechnung / Profitrechnung zur Verfügung, um Differenzen zwischen EK und VK Preis automatisch zu berechnen.
Bilder in XXL
Wer seine Artikel kennt, benötigt keine Bilder. Wer aber viele Artikel hat, wird die Verwendung von Produktbildern zu jedem Artikel zu schätzen wissen. Und damit auch alle Details herauskommen, können Bilder im XXL Format hinterlegt werden. Doppelklick auf das Produktbild aktiviert automatisch die Windows Grossansicht. So lassen sich auch Unterschiede zwischen Schraube 4×20 Kreuz PH2 und 4×20 Torx TX20 schnell erfassen.

Export to Excel XLS / CSV / XML

Das was immer wieder vorkommt: Man möchte Artikeldaten oder Teile davon mitnehmen oder mit anderen Systemen verarbeiten. Ein neuerartiger Exportfilter erlaubt das Exportieren der Artikeldatei, wahlweise Gesamt oder in gefilterter Darstellung. Welche Datenfelder dabei bestimmt werden sollen, entscheidet der Anwender durch eine leicht bedienbare Exportform.

Import aus Excel XLS / CSV

Wer häufig neue Artikel hinzubekommt, wird ihn lieben: den Artikel Importfilter. Einfach Excel Datei im XLS / CSV Datenformat definieren, und Artikelimport starten. Die Artikel werden mit den angegebenen Feldern automatisch im Artikelstamm hinzugefügt – und der gesamte Importvorgang wird detailgenau in der Historie aufgezeichnet.

Buchungshistorie

Das kleine aber entscheidende Extra zu anderen Lagerverwaltungen: alle Buchungen werden detailliert in einer Historie aufgezeichnet. Mit Datum, Zeit und Userangabe. Damit wissen Sie, wie sich Ihr Lager verändert und wier die Verantwortung dafür trägt. Und die neue Historie bietet Ihnen nahezu unbegrenzte Filtermöglichkeiten – nach Benutzer, Vorgang, Artikel uvam…

Das sei nur ein kleiner Extrakt der letzten Erweiterungen. Viele, viele, viele andere Sachen sind ebenfalls hinzugekommen. Doch am besten Sie lesen die Sachen direkt auf der

Webseite zur AE Lager- und Artikelverwaltung

Dienstag, 4. Oktober 2011

Aus TRM920 wird OTP57V

It is time to say good bye…. ist ein Lied, das manchmal passgenau die Realität trifft. In diesem Fall gilt es für das von uns vertriebene Linux / DOS Terminal TRM920. 10 Jahre am Markt, ständig erweitert, ständig verbessert – aber irgendwann ist Schluss. 




Jetzt ist Schluss! Der Hersteller hat das Display und noch so einige andere Dinge abgekündigt. Display mit 5.7″ und relativ kleiner QVGA Auflösung von 320×240 Punkten passen nicht mehr so genau in deren Produktprogramm. Das tragische Erdbeben in Japan zwingt dazu, die Produktionskapazitäten zu überdenken. Usw. usf. (Siehe NEWS Bereich: – Wichtige Meldung zum Erdbeben in Japan.)
Das heißt für das Produkt: TRM920 wird aus dem Rennen genommen. Eine letzte Bestellung noch. Eine letzte Schlussserie noch. Wie in der Kneipe gegen Sperrstunde. Letzte Bestellung bitte… Unsere Kunden wurden angeschrieben. Die Webinformationen veröffentlicht. Aus.




Let us build a new and better world… dürfte auch so ein Liedtext sein. Wenn etwas Altes geht, füllt etwas Neues die Lücke aus. In diesem Fall der Touch Panel PC OTP57V mit modernster Technik. Oder um es anders zu sagen: Der OTP57V hat zwar auch “nur” ein 5.7″ Display, aber in neuester moderner TFT Farbdarstellung mit höchster Leuchtkraft, LED Backlight, schnelle 600/800 Mhz LOW Power Technologie und gleichen einen 4Wire Touch Screen für modernste Benutzeroberflächen. In der Praxis heißt das: aus Linux 2.4 Kernel wird ein 2.6 Kernel, DOS wird durch Java ersetzt (Java6, J2SE mit Swing Unterstützung). Und natürlich auch gleich mit bekannten und dazu modernen Schnittstellen: vom Interface für CF Karten über seriell, CAN bis zum USB Support. 



Kurzum: das TRM920 geht – der OTP57V kommt. Mehr Technik. Mehr Leistung und natürlich auch ein deutlich attraktiverer Preis! Damit lässt es sich kurz und prägnant formulieren: einer geht, einer kommt – und am Schluß wird alles besser! Vielleicht nicht immer im wirklichen Leben – aber in der Technik gilt es allemal!
Weblinks
Touch Panel PC OTP57V

Technische Daten / PDF Flyer zum OTP57V

Montag, 26. September 2011

Mit Smart Metering Stromkosten sparen

Das mit den Stromkosten ist so ein gelebtes Paradoxon. Je weniger man verbraucht - desto mehr zahlt man. Einfach weil der Arbeitspreis der Kilowattstunden immer teurer wird. Und dabei haben wir unsere Atomkraftwerke noch gar nicht abgeschaltet - könnten also im Moment noch ganz viel ganz billigen Strom produzieren. Aber wie auch immer, wir wollen hier nicht über Politik reden, sondern über Realitäten.

Steigende Strompreise, steigende Verbrauchkosten

Also Strom wird teuerer. Völlig egal wer ihn produziert. Stromverbrauch normaler Verbraucher wird abgerechnet in kWh (Kilowattstunden). Eine kWh sind tausend verbrauchte Watt in einer Stunde (1000Wh) und kostet heute so zwischen 19 und 25 Cent. Je nach Energieversorger, je nach gewählten Tarif.
Das bedeutet: haben Sie einen Fernseher, der 200 Watt verbraucht und lassen den täglich fünf Stunden lang laufen haben Sie 5x200 Watt = 1000 Watt verbraucht und zahlen für diesen Fernsehgenuß 25 Cent. Zzgl. Ihrer GEZ Gebühr versteht sich.. Haben Sie einen 100 Watt Lampe in der Aussenbeleuchtung und lassen diese eine Nacht lang 10 Stunden laufen zahlen Sie auch den Betrag. (Wobei die Politik die 100 Watt Lampen schon verboten hat.)

Energie Sparen, um Kostenexplosionen zu vermeiden

Wie nun sparen? Fernseher ausschalten? Je nach Alter und persönlicher Neigung macht der eine oder andere das schon von ganz alleine. Aussenbeleuchtung weg? Kann man machen. Ist nur blöde wenn man selbst vor der abgedunkelten Haustür steht und sich die Knochen bricht, weil man die Eingangsstufe übersehen hat. Sich etwas durch die Erde graben bis man das Kabel der Straßenbeleuchtung findet und sich dort anschließen? Ist verboten und schlussendlich sparen Sie so auch nichts, denn für die Straßenbeleuchtung zahlen Sie auch. Über Steuern und Gebühren an Ihre Gemeinde.
Also - lassen wir mal illegale Methoden außer Acht - unterm Strich haben Sie nur die Möglichkeit: Sie müssen sparen! Nicht um weniger zu bezahlen. Sondern vielmehr damit Sie von den Gebührenerhöhungen der Zukunft nicht ganz so getroffen werden. (Theoretisch. Ob das klappt wird man sehen. Wenn sich der Preis der Kilowattstunde auf 50 Cent verdoppelt weil Braunkohle teuer geworden ist, wirds damit auch ganz schön schwer. Aber hier kommt dann wieder die Politik ins Spiel und das ist nicht unsere Baustelle.)

Der erste Schritt: Die Bestandsaufnahme

Also zum Sparen. Sie sind gefordert! Ihr erster Schritt: Gehen Sie durch Ihr Gebäude und schauen sich Ihre Verbraucher an. Nein - nicht die Menschen. Zuerst die Geräte - die Menschen kommen später.
Ersetzen Sie z.B. die 100 Watt Lampe im Eingang durch eine 20 Watt Lampe und noch besser: durch einen Bewegungsmelder. Dann löst der zwar auch aus, wenn Karnickel davor auf und ab hüpfen - aber sie brauchen deutlich länger, um eine 1kWh zusammen zu bekommen. Im Fall der 20 Watt Lampe: 50 Stunden Dauerbetrieb also schon mal fünf Nächte. (Ohne Bewegungsmelder oder wenn die Karnickel jede Nacht vor dem Ding einen Veitstanz aufführen...)
Was beim Licht und beim Fernseher noch verhältnismässig einfach ist, wird schon schwieriger beim ganzen elektrischen Geraffel, das auch ihre Wohnung bevölkert aber nur sporadisch in Betrieb ist. Oder wo Sie gar nicht wissen, wann das läuft. Allseits beliebt: Ihre Heizung und die daran angeschlossenen Pumpen. Ihre Drucker. (So ein Laserdrucker zieht schon mal 900 Watt - nur weil er den Beschwerdebrief an Ihren Energieversorger ausdruckt.) Hier kommt unsere Technik ins Spiel: SMART METERING!
Doch bevor wir uns über Smart Metering auslassen - etwas zum Metering allgemein.

Manual Metering - regelmässige Datenerhebung ist Pflicht

Bereits seit vielen Jahren betreben wir bei uns im Firmengebäude MANUAL METERING. Manual Metering bedeutet: jeden Monat zum Ultimo gibt es bei uns ein Gewinnspiel. Der Verlierer muss durch das Gebäude gehen und alle Zähler ablesen. Da wir ein sicheres Unternehmen sein wollen, werden dabei auch gleich Tankinhalte, Feuermelder, Fluchtausgänge und Co inspiziert und gffs getestet. Im Fall bestimmter Maschinen werden Temperaturen gemessen, da sich bevorstehende Ausfälle häufig durch durch ungewöhnliche Erwärmungen ankündigen.

Alle Werte werden via Formblatt in einer Excel Tabelle eingetragen, die wiederum separat ausgewertet wird. So können wir auf einen Blick folgendes erkennen:
- Aktueller Stromverbrauch Monat
- Aktueller Wasserverbrauch
- Wir haben eine Ölheizung: aktueller Tankbestand sowie Verbrauch im Monat
- Laufzeit der Heizungsanlage in Stunden
- Funktionsfähigkeit der Alarmeinrichtungen
- Temperaturen bestimmter Komponenten....

Die Werte vergleichen wir mit dem Vormonat und - da wir die Daten vieler Jahre haben - mit dem Monat im Vorjahr. Zusätzlich haben wir Statistikwerte welche Werte durchschnittlich zugelassen sind. Lange Reder kurzer Sinn: mit wenigen Formeln können wir erkennen, ob ein Monat besonders wenig verbraucht wurde oder ob es Ausreißer gab. Die Ausreißer im Verbrauch sind Punkte, die zu klären sind. Wurde in einem Monat besonders viel produziert, darf der Stromverbrauch höher sein. Haben wir unserer Heizungsanlage eine neue Umweltpumpe der Energieeffizenzklasse A++ spendiert, muss der Verbrauch geringer sein.

Kurzum: Abweichungen vom Durchschnitt müssen a) sofort erkannt werden und sind b) zu begründen. Wenn unserer Gärtner die Regenwassersammeltonnen ignoriert und stattdessen das Wasser zum Blumen gießen aus der Leitung entnimmt, müssen wir mit ihm reden. Wenn die weiblichen Praktikanten sich mit einem 900 Watt Föhn in jeder Pause die Haare richten, müssen wir wohl auch mal ein Wort zur Klärung erheben. Und wenn auf den Toiletten immer das Licht anbleibt, muss ein Zeitschalter her...

MANUAL Metering ist also unsere seit langem bewährte Methode, um regelmässig alle unsere Verbräuche zu erheben und zu kontrollieren. Doch in vielen Fällen ist manual Metering zu grob. Es hilft uns nicht beim Drucker. Es hilft uns nicht bei der Heizung - und große Liegenschaften kann man so auch nicht verwalten.

Smart Metering - so geht es automatisch

Hier kommt SMART Metering ins Spiel. Smart Metering ist im Prinzip die selbe Geschichte - nur jetzt geht es automatisch! Hierbei wird zum Beispiel ein digitaler Stromzähler in die Unterverteilung unserer Drucker und Werkstatt gesetzt. Oder in die Verteilung, die die Heizungsanlage nebst Pumpen mit Strom versorgt. Oder ein digitaler Wasserzähler nach dem Hausanschluß. Oder Wärmezähler im Rohrsystem der Büros installiert. Kurzum: digitale Zähler gibt es für (fast) alles - hier muss man nur seinen Handwerker des Vertrauens erfragen. State of the art (also aktuell) sind digitale Zähler mit einem sogenannten M-Bus Interface. Sie sind kaum teurer als herkömmliche Zähler bieten dafür aber die Möglichkeit, das M-Bus Interface mit PC Systemen zu verbinden, die ebenfalls über einen M-Bus Eingang verfügen.

Viel wissen muss man über den M-Bus nicht, ausser: das ist eine einfache Zweidrahtleitung und es können theoretisch bis zu 255 Zähler über eine Leitungslänge von mehreren Hundert Metern angeschlossen werden.

Was Sie dann noch brauchen: unsere Smart Metering Box MGW986 mit M-Bus Interface. Diese Smart Metering Box ist äußerlich nur eine kleine Plastikschachtel - enthält aber eine PC Hardware mit Linux. Hierbei handelt es sich um sogenannten Embedded Hardware - also ein System, das selbst wenig Strom verbraucht und für lüfterlosen 24/7 Dauerbetrieb ausgelegt ist. (Eigenverbrauch: ca 7 Watt.)
Smart Metering Box MGW986 für Zähler mit M-Bus Interface
Das MGW986 ist nun der sogenannte M-Bus Master für Ihre ganzen Zähler. Alle Zähler werden angeschlossen und in einer Konfigurationsdatei eingetragen. Hierüber wird dem MGW986 mitgeteilt, welche Zählerwerte Sie auslesen möchten. Das kann z.B. der jeweils aktuelle Zählerstand sein, das kann aber auch die aktuelle Spannung sein (die Spannung schwankt bei uns über den Tag zwischen ca. 225 und 238 Volt), das kann der Durchfluss beim Wasserzähler sein. Weiterhin das Ausleseintervall spezifizieren, typ. gemäß Empfehlung 5 oder 15 Minuten. Fertig ist die Konfiguration auf der Zählerseite. Auf der Netzwerkseite: IP Adresse einstellen unter der Sie das MGW in Ihrem Netzwerk finden wollen - und wenn gewünscht weitere Parameter.

So gelangen Ihre Verbrauchsdaten ins Netzwerk

Jetzt wird es einfach: Starten Sie einen Webbrowser und öffnen eine http://xxx.xxx.xxx.xxx Verbindung mit der IP Adresse des MGW986. Sie erhalten jetzt: Informationen über Augenblickswerte aller Zähler, Grafiken für die Verbrauchswerte im Turnus 24 Stunden, 7 Tage, 31 Tage, 60 Tage, 90 Tage und haben gleichzeitig die Möglichkeit sich alle Daten als XLS / CSV Datei downzuloaden. Diese können Sie dann z.B. in Officeprogramm a la Excel importieren und so Ihre eigenen Auswertungen erstellen. Voila - fertig ist Ihr Einstieg in Smart Metering. Und wenn Sie mit einem Zähler beginnen, können Sie Ihre neue Smart Metering Station ganz langsam um weitere Zähler erweitern.

Links

Der Link zum Produkt:
MGW986 Smart Metering Box
Oder als Prototypen Lösung für einen Verbraucher - mit Zähler und "Steckdose
und natürlich mit vielen Erweiterungen wie z.B. für PHP / SQL Datenbanken uvam im Support Center MGW.

Donnerstag, 15. September 2011

Linux und Java vorinstalliert - OTP57V


Für industrielle Fälle in denen Standardanwendungen versagen und in denen eigene Lösungen programmiert werden müssen, bietet AE SYSTEME den Operator Touch Panel PC OTP57V an.

Extreme Kompaktheit mit minimalen Abmessungen, passend in 19“ Gehäusesysteme, leistungsfähiges 5.7“ Display mit TFT Farbe und VGA Auflösung (640x480) sowie Linux und Java Virtual Machine (JVM) vorinstalliert liefern ein frei programmierbares System für robuste Einsatzbereiche. Zahlreiche industrielle Schnittstellen wie mehrere COM Ports, USB, onboard CAN Controller, Ethernet LAN sowie Interface für Compact Flash Karten (CF Cards) runden das System ab. Wie immer bei modernen industriellen System wurde besonderen Wert auf extreme Robustheit und geringer Stromverbrauch gelegt: das System arbeitet im LOW Power Betrieb lüfterlos und verfügt über eine Leistungsaufnahme von unter 10 Watt und kann mit Spannungen von 12...24 VDC betrieben werden.

Die eigene Programmentwicklung ist einfach: das System ist vollständig x86 PC kompatibel und sowohl mit embedded Linux als auch mit einer Standard Java VM vorinstalliert (Java6, J2SE). Unter einem PC entwickelte Linux oder Java Anwendungen laufen daher problemlos auf auf dem Embedded System, so dass keine proprietäre Entwicklungsumgebung benötigt wird. Das System ist daher bestens geeignet, um eigene Anwendungen in der Automatisierungs- und Bedientechnik mit minmal möglichen Softwareaufwand zu realisieren.

Ausführliche Informationen samt Preview und technischen Daten finden sich im Internet unter http://www.terminal-systems.de/hardware-otp57v-de.htm

Dienstag, 13. September 2011

NAS Server defekt!

Die haben hier alle keine Ahnung! Ich – ich wusste es! Kürzlich fing unser NAS Server an zu meckern. Das ist so eine schwarze Kiste mit einer Festplatte drin. Hängt bei uns im Netzwerk. Da können wir alle unsere Daten drauf speichern und alle haben Zugriff. Benutzen wir für die Daten unserer Arbeitsgruppen also z.B. für Rechnungen, Lieferscheine, Aufträge und Kundendaten, die mehr oder minder gleichzeitig von mehreren Personen verwendet werden müssen.
Zwei Jahre lang lief das ja ganz gut. Doch dann, vor einigen Monaten fingen ganz kuriose Fehler an: Schlagartig hat das Teil alle Samba Shares vergessen. Wir konnten nicht mehr auf die Festplatte zugreifen. Was aber witzig war: Per Webbrowser und Admin Konto konnte man sich noch einwählen und einen Reset auslösen. Nach dem Reset ging dann wieder alles.
Nun denkt man sich nichts Böses. Ist zwar unschön mehrmals im Monat einen Reset durchzuführen – aber wirklich dramatisch ist es nicht. Dramatischer wird es, wenn der Reset mehrfach in der Woche oder gar am Tag notwendig wird. Und so geschah es auch mit unserem alten NAS Server. Der wurde immer kranker. Es gab Tage da musste man 5x booten, es gab Tage, da lief er problemlos.
Da haben sich unsere Experten beraten. Und auch den Hersteller befragt. Aber die Aussagen waren nicht wirklich begeisternd. Evtl ist Staub drin – wg der langen Laufzeit von fast zwei Jahren. Einfach mal aufschrauben und reinigen… Dabei ist ein NAS Server doch keine Waffe, ein bisschen Staub sollte er schon abkönnen – aber warum nicht. Die haben es aufgeschraubt, gereinigt, mit Druckluft ausgespritzt, wieder zusammengesetzt und…
… hat sich nix geändert. Ausfälle blieben. Sporadisch. Bis zu einem legendären Freitag im August. Wieder kam ich nicht drauf. Wieder bat ich Cheffe um einen Reset des Dingens. Und wartete fünf Minuten. Dann zehn. Und am Schluss eine Stunde. Cheffe war schon anzusehen, dass irgend etwas außerplanmässiges passiert sein musste. Was? Auch der Zugriff über Browser ging nicht mehr. Ausschalten per Taste auch nicht. Nix ging mehr.
Der NAS Server war jetzt tot. Ein Haufen dummes wertloses Stück Hardware ohne Sinn und Verstand. Die Ursache: die Festplatte war hin. Die hatte sich langsam verabschiedet und das war wohl auch der Grund warum die Samba Shares immer wieder vergessen wurden. Es gab einfach keine Daten mehr, die Samba benutzen konnte. Bis zu dem Tag an dem die Festplatte dann vollkommen im Ar…. war.
Was mich ärgert: alle Experten waren der Meinung dass Vergessen der Samba Shares wäre ein rudimentäres Problem. Nur ICH habe den gleich gesagt kauft einen neuen! Aber wie das so ist. Wer hört schon auf Mandy aus dem Marketing, wenn haufenweise ITler sagen kann nicht sein…
Nachtrag: Inzwischen haben die “Experten” einen neuen NAS SErver gekauft. Hersteller gewechselt. Dieses Mal ist es ein DLINK DNS-320 Share Center. Mit zwei 1 TB Festplatten, die in einem RAID1 Verfahren gespielt sind. Und die letzte Sicherung wurde eingespielt und jetzt läuft wieder alles. Sagen die “Experten”….
Eure Mandy!

Freitag, 9. September 2011

Serieller Device Server – Online Doku…



… Das Thema haben wir ja schon erörtert. Daten seriell empfangen - an SQL Datenbank übergeben. Hier also nur der Nachtrag: Online Dokumentation und Tutorial zum seriellen Software Device Server für Windows CE.

Text hier: http://www.terminal-systems.de/ae-logwince-de01.htm

Montag, 5. September 2011

Serieller Device Server mit SQL Gateway

“Guten Tag. Wir haben hier Strichcodes [RFID Transponder], die wollen wir erfassen und die sollen automatisch in unsere SQL Datenbank einfliessen…”

“Hallo. Wir haben eine Waage mit serieller Schnittstelle [Maschine]. Die Daten sollen automatisch an einen SQL Server übermittelt werden…”

“Alle unsere Fahrzeuge sind mit einer Kennung ausgerüstet. Wir wollen wissen wann ein Fahrzeug den Hof verlässt oder wieder einfährt…”

So oder ähnlich. Kommt tausend Mal vor. Alltag, wenn man SQL Datenbanklösungen anbietet. Wenn man sonst nichts zu tun hat und wenn der Fragesteller unbedingt viel Geld loswerden will, kann man jedes Mal neu programmieren und sich seinen Jahresumsatz verschaffen. Aber irgendwie… fair ist es nicht. Und effizient schon lange nicht.

Also haben wir das Ganze mal etwas standardisiert. Mit einem AE Device Server, der als Software für unsere Panel PC PPC35Q unter Windows (Windows CE) läuft.


Serielles Endgerät anschliessen.

Programm starten.

Seriellen Port konfigurieren / Übertragungsparameter einstellen. Geht übrigens ganz einfach mit integrierter Testfunktion.

Werte für SQL Datenbankserver einstellen. Geht auch einfach mit einer SQL Testfunktion – hierbei wird ein SQL Testsatz an den Server gesendet. Wenn alle SQL Parameter stimmen findet sich der Testsatz in der Datenbank.

Anschliessend LOG Mode starten. Was nun passiert wird kaum überraschen: die Software empfängt die Werte der seriellen Schnittstelle, packt noch einen aktuellen Zeitstempel mit Datum / Uhrzeit hinzu und schreibt alles via SQL INSERT in eine SQL Datenbank, die irgendwo im Netzwerk auf einem SQL Server vor sich hin  läuft.

Das Ergebnis: Die aufgenommen Werte finden sich versehen mit Datum / Uhrzeit in der SQL Datenbank und können dann beliebig ausgewertet werden. Im einfachsten Fall mit einer Software, die direkt auf SQL zugreift. Wenn gewünscht aber auch durch eine kleine Datenkonvertierung zur Anzeige in Officeprogramme, z.B. in Excel oder Calc. Und damit der Mensch vor Ort auch ein paar Informationen erhält: Der Device Server ist mit einem kleinen Display ausgestattet, um Statusmeldungen anzuzeigen. Hier wird z.B. grafisch die Betriebsart dargestellt, der letzte Datensatz mit Datum / Uhrzeit angezeigt uvam.

Kurzum: völlig unerheblich wie und womit Sie die Daten auswerten – der AE Device Server sorgt erst einmal dafür, dass Daten auf den SQL Server gelangen. Vollkommen automatisch und ohne Benutzer. 

Und hier der Link zum Produkt:
http://www.terminal-systems.de/sql-log1-de.htm

Mittwoch, 24. August 2011

Industrie PC - oder Lösung?


Man muss sich der Realität stellen. Manches klappt einfach nicht. Da kommt der Herr Mustermann der Alu + Werkstoffbearbeitung Mustermann GmbH und Co KG und meint "Ich habe 42 Leute, 20 Maschinen. Meine Leute produzieren den ganzen Tag. Und ich will endlich sehen, WAS sie so produzieren und WELCHE Aufträge denn nun fertiggestellt sind..."

Da antworten wir: gibt viele Möglichkeiten.
Die ganze einfache: Hängen Sie an jede Maschine eine gelben Zettel und lassen sich die Aufträge und Produktionsmengen bestätigen. Am Tagesende oder zur Pause wird der Zettel im Büro abgegeben. Sie gucken drauf - und wissen wie der Tag in der Produktion gelaufen ist.
Die auf der Hand liegende: Kaufen Sie sich so irgendeinen Industrie PC in der Grössenordnung 500...1000 Euro, stellen sich für sechs Monate Programmierer ein und programmieren Sie sich eine Datenerfassung für Produktionsdaten an der Maschine. Jeder Mitarbeiter tippt seine Mengen ein - Sie finden die Daten auf Ihrem PC und wissen so was gelaufen ist. Kosten für Programmierer halbes Jahr: 24.000 Euro. Gibt auch billige Programmierer - aber dann sollten sie den Vertrag auf ein Jahr verlängern. Die brauchen länger.
Die etwas andere: Nehmen Sie unsere Industrieterminals mit der vorkonfigurierten Lösung für BDE & SQL. Hängen Sie die an die Maschine. Kosten auch so um die 1000 Euro - sind aber schon fertig. Einen Programmierer brauchen Sie nicht. Die Anwendung ist ready-to-run, kann aber noch individuell konfiguriert werden. Kann von jeder Person erledigt werden, die halbwegs PC fähig ist. Gibt ein Konfigtool, das so etwas macht. Und je nachdem was sie schon an IT im Hause haben - die täglichen Auftragsdaten finden Sie auf Ihrem SQL Server - oder können die Daten mit Office und Excel ansehen.
.....

Das Ende vom Lied? Sei hier nicht verraten! Entscheidet jeder Betrieb für sich. Nur so viel: Den gelben Zettel Mann gibt es wirklich. Den kriegen wir auch noch. Wenn er eingesehen hat, dass seine gelben Zettel einfach veraltet sind. Den Industrie PC mit Programmierer - da gibt es immer zwei Möglichkeiten: ein Teil der Betriebe schafft es - der andere scheitert kläglich. Meistens rufen die dann sowieso an. Spätestens in drei Jahren wenn der Programmierer schon lange anderswo arbeitet und die Software nicht mehr gepflegt werden kann. Und der dritte Fall: nun - die kaufen bei uns. Und sind rundherum versorgt. Die können sich also schnell wieder um ihre eigene Produktion kümmern. Nun ja - muss jeder wissen, was er für sich selbst bevorzugt....

(Ach ja - gibt natürlich noch eine vierte Möglichkeit. Die kaufen bei unseren Partnern. Aber das wäre jetzt eine andere Story.)
oder

Sonntag, 31. Juli 2011

Die Welt von IE9

Die Welt macht der Internet Explorer 9 nicht besser. Nur verwirrender. Und kleineren Softwareanbietern das Leben schwer.

Wenn man unsere Software Lagerverwaltung / Artikelverwaltung – als gepacktes ARJ EXE Archiv – mit dem IE9 downloaden will, bekommt man die Fehlermeldung: “Diese Software wurde nicht HÄUFIG heruntergeladen. Sie kann gefährlich sein…”

Wie der Microsoft Explorer auf die Aussage NICHT HÄUFIG kommt? Keine Ahnung. Aus unseren Serverprotokollen wissen wir, die Software wird 20…50 pro Woche heruntergeladen. Ist das viel oder wenig? Wir finden es viel. Aber aus Sicht eines Anbieters von Sexvideos ist das wohl eher ein mickriges Volumen. Vielleicht hat der neue Internet Explorer diese Zielgruppe im Blick? Wer weiß das schon. Und Sex ist im Internet ja bekanntlich sehr wichtig…

Doch glücklicherweise sagen unsere Serverprotokolle auch, dass die wenigsten Surfer mit dem IE unterwegs sind. Da hat die Kartellklage der EU gegen Microsoft vielleicht doch gewirkt. Oder der eine oder andere will  sich von seinem Browser nicht bevormunden und entmündigen lassen. Schliesslich kann man ein Programm aus dem Internet laden, anschliessend einen Virenscanner laufen zu lassen – und man hat auch Sicherheit. Aber vielleicht liebt der moderne IE9 Surfer ja Zensur und lässt sich von seinem Browser mit Wonne vorschreiben, was er anzusehen hat. So wie beim Auto und einem neuen Navi: “In diese Straße fahre ich nicht hinein. Ich stelle jetzt den Motor ab. Bitte suchen Sie sich einen anderen Weg….”

Whatever. Unsere Software kann man auch als ZIP File laden. Oder was wohl noch besser ist: einfach einen anderen modernen Browser verwenden. Dann kann man wieder überall dorthin fahren wohin man möchte. Und dass Microsoft sich bei eigener Software nicht so sicher ist – kann man wohl hier sehen: Sharepoint EXE ist gefährlich.

Und hier zur Downloadseite der Lagerverwaltung. Nun auch mit ZIP Files!

Donnerstag, 14. Juli 2011

Stromausfall in Hannover

Stromausfall am 13.07.2011 in Hannover. Eine ganze Stadt lag eine Stunde im Dunkeln. Was passiert ist kann man in den Zeitungen nachlesen. Viel spannender: was macht unser Smart Metering System MGW986, das wir in Hannover an einem Druckersystem betreiben?



Antwort nichts! Oder besser: alles richtig! Ein kurzer Blick aus Burgdorf - wir sitzen ja nicht IN Hannover, sondern nur in der Nähe - zeigt den Stromausfall klar und deutlich in den Statistiken.

In der Zeit zwischen 22 und 23 Uhr gibt es keine Daten - das System war offline und fuhr danach automatisch wieder hoch. Sehr gut zu sehen ist: beim Hochfahren wurde auch der angeschlossene Drucker aktiviert, der mit dem MGW Smart Metering System überwacht wird. Die Verbrauchswerte sind entsprechend hoch - bis sie nach ca. 30 Minuten in den Standby gehen. Der Standby hielt dann bis morgens um 09:00 - bis da wieder jemand gedruckt hat...

Das Ganze ist eigentlich nichts Besonderes. Besonders ist hingegen: Sämtliche Informationen erhalten wir in 30 Kilometer Entfernung über das Internet. Wir sitzen nicht vor Ort, wir sitzen nicht in Hannover - wir schauen uns die Verbrauchswerte aus der Ferne an. Im Internet mit Webbrowser. Und das Ganze ohne großen Aufwand: denn vor Ort sind nur ein Ein-Phasen Elektrozähler und ein MGW986 installiert.

Das entsprechende Produkt findet sich hier: MGW986 Smart Metering.

Mittwoch, 6. Juli 2011

Cloud Computing

Theoretisch ist Cloud Computing eine gute Idee. Weniger Leistung im Rechner. Weniger Virenanfälligkeit. Der Nutzer kann nicht so viel kaputtmachen.
Der Rechner ist nur noch ein besseres Terminal. Datenhaltung und Processing findet auf irgendeinem leistungsfähigen Rechner irgendwo im Internet statt. Gab es so ähnlich vor etwas 30 Jahren schon mal als nur Terminals die Welt bevölkerten und die EDV zentral irgendwo herumstand. Da hatte der User nix zu melden und musste sich an die Vorgaben seiner Zentral EDV halten. Oder – um Cloud plakativer zu gestalten – So in etwa wie: ich fahre nicht mehr aufwändig und stauintensiv von Hannover nach Köln, um einen Kunden zu besuchen – ich schicke einen Avatar. Klingt gut. Einfach. Bequem.
Allerdings – wer die Cloud verwendet muss auch ziemlich schmerzresistent sein. Siehe Heise Online:

US-Behörden dürfen auf europäische Cloud-Daten zugreifen

In der Praxis heißt das dann, auf meinem Rechner liegen die Daten noch verschlüsselt. Benutze ich das moderne Cloud Computing sind Dateneingriff Tür und Tor geöffnet. Vielleicht sind es ja “nur” Behörden, die sich die Daten ansehen. Oder aber doch Hacker. Und wenn ich mir so ausmalen, was dann passieren kann – dann verzichte ich wohl doch darauf meinen Avatar zum Kunden zu schicken und fahre lieber selbst. Da muss ich zwar im Straßenverkehr aufpassen – kann aber selbst am besten entscheiden, wie ich mit der Situation vor Ort = meinen Daten umgehe.
Oder – wie einer unserer Kollegen neulich in der Mittagspause formulierte: Bei Cloud Computing liegen eure Daten im Internet – und jeder hat Zugriff drauf….

Donnerstag, 16. Juni 2011

RS485 Datenlogger mit SQL Gateway

Heizungen, Wärmepumpen, Sensoren oder andere Datenquellen - viele Geräte bieten RS232 / RS485 Schnittstellen für die Datenübertragung. Im Prinzip ist das System einfach: RS232 ist eine genormte Schnittstelle bei der ein Gerät über eine kurze Distanz (typ. 2...5 Meter) angeschlossen werden kann. RS485 ist ebenfalls genormt, jedoch in der Lage bereits mehrere Geräte über eine Distanz von einigen Hundert Metern bis zu einem Kilometer anzuschliessen.
Entscheidend: das Datenformat
Die Schnittstelle alleine garantiert jedoch nicht, dass Sie diese Daten empfangen können. Die Schnittstelle sorgt zuallervorderst erst einmal dafür, dass das Kabel passt. Wenn Ihre Wärmepumpe über eine RS485 Schnittstelle verfügt, benötigen Sie auch einen RS485 Schnittstelle am PC. Wenn Ihr PC "nur" über einen USB Port verfügt, benötigen Sie einen RS232/485 Wandler auf USB, damit die beiden Geräte kommunizieren können.
Doch wie oft im Leben: das Kabel ist nur die halbe Miete. Entscheidend ist das Datenprotokoll und das Datenformat mit dem Ihre Geräte untereinander kommunizieren. Unglücklicherweise gibt es hier zwar auch Normungen, aber jeder Hersteller entscheidet hier selbst, wie er seine Daten überträgt. Ein paar Beispiele:
Simple ASCII
Einige Hersteller senden die Daten einfach in einem ASCII Datenformat. Am Anfang ein Startzeichen, am Ende ein Endezeichen und vielleicht noch eine Checksumme. Die Checksumme soll der Empfänger verwenden, um zu prüfen, ob alle Daten richtig empfangen wurden.
Simple ASCII mit Protokoll
Falls die ASCII Übertragung unidirektional erfolgt, wird keine Antwort erwartet. Bei einer bidirektionalen Übertragung darf der Empfänger antworten, ob er die Daten richtig verstanden hat. Falls nicht, wiederholt der Sender die Datenübertragung.
Einfache ASCII Daten mit einer unidirektionalen Übertragung werden oftmals von Barcode Scannern oder RFID Transponderlesegeräten gesendet. ASCII Daten mit einer bidirektionalen Übertragung werden von einfacheren Sensoren übermittelt.
Ein Beispiel aus dem Leben: Schüler = Sensor, Lehrer = Empfänger. Lehrer betritt die Klasse. Alle schreien durcheinander. Der Lehrer muss jetzt irgendwie versuchen das Ganze zu sortieren. (Das war die unidirektionale Übertragung.) 
Bidirektional, Lehrer betritt die Klasse: "Schüler Moritz, bitte lesen Sie vor: den ersten Satz auf Seite 123." 
Moritz liest den Satz vor. 
Lehrer: "Danke. Moritz. Setzen". Alternativ: "Moritz, das habe ich nicht verstanden. Bitte wiederholen"
Modbus Seriell / Modbus RTU
Das Modbus Protokoll ist bereits eine komfortable Version einer genormten seriellen bidirektionalen Datenübertragung. Hierbei können zwischen Sender und Empfänger auch einzelne Werte detailiert abgefragt werden. (Modbus RTU ist seriell. Falls anstelle einer seriellen Leitung eine TCP Netzwerkverbindung verwendet werden soll, spricht man von Modbus TCP.)
Das Modbus Protokoll verwendet bereits einen ausgefeilten Sender / Empfängerdialog und bietet hohe Übertragungssicherheit. Typischerweise beginnt der Empfänger den Dialog und kontaktet den Sender mit der Bitte im bestimmte Werte zu liefern. Der Sender nimmt diese Aufforderung an, wertet sie aus und sendet befehlsgemäß die Antwort, die über Checksumme gesichert ist. Der Empfänger erhält die Möglichkeit, die Checksumme zu prüfen und darf am Ende ein OK oder ein NICHT OK senden. Modbus wird meistens dann verwendet, wenn der Sender über viele Informationen verfügt. Der Empfänger kann entscheiden, welche Informationen er anfordert (alle oder nur bestimmte Register.) Modbus hat auch weiterhin den Vorteil, dass die Art der Datenübertragung zwischen Sender und Empfänger weitgehend genormt ist, will heißen: wenn Sender und Empfänger Modbus unterstützen hat man gute Chancen eine funktionierende Datenübertragung zu realisieren.
TRM416/TRM816 - mit RS232/485 Protokollsoftware
So weit jetzt die Einleitung. Jetzt zu einer beispielhaften Aufgabenstellungen. Angenommen Sie haben einen Entfernungssensor Typ ULTRASONIC. Davon wollen Sie gleich zwei Sensoren anschliessen. Die Sensoren verwenden das Modbus Protokoll. Für unsere Linux Industrieterminals TRM416/816 bieten wir bereits von Haus aus ein integriertes Modbus Protokoll, das Sie nur aufrufen müssen. Natürlich müssen Sie hierfür nicht Linuxprogrammierer sein - die Software steht mit dem XML Konfigtool zur Verfügung. (Die Linuxprogrammierung haben wir schon erledigt.)

Für Sie heißt das: Subroutine Modbus aufrufen und das Register angeben, dessen Werte Sie vom Sensor empfangen möchten. Die Subroutine liefert Ihnen als Ergebnis den Abstandswert des Sensors. Was Sie jetzt mit diesem Wert unternehmen, bleibt Ihnen überlassen. Sie können den Wert z.B. im Display anzeigen, in eine Datei speichern (die Sie später mit Excel auswerten) oder in eine SQL Datenbank schreiben...

Freitag, 27. Mai 2011

Neue Version von TRM CODE GEN



Die neue Version des XML Programmenerators erlaubt jetzt nicht nur das Erstellen von XML Programmdateien - sondern verfügt auch über die Möglichkeit, bestehende Programme aus einem Terminalsystem TRM416/816 automatisch zu holen, zu bearbeiten und wieder zurück zu laden.
Insbesondere schnelle Programmkorrekturen bei bestehenden Geräten werden so erleichtert. Es muss nicht mehr erst eine Programmdatei geöffnet werden, sondern einfach eine bestehende FTP Verbindung zum Terminal nutzen, XML Programmdatei holen und öffnen, in der Maske berbeiten und zurück übertragen. Nach einem Restart auf dem Terminal ist die neue Anwendung sofort aktiv. In der Praxis wird so nicht nur das Handling von XML Programmdateien enorm vereinfacht, sonder es ergibt sich auch ein beträchterlicher Zeitgewinne, weil Programme just-in-Time geprüft, verändert und ausgeführt werden können.
Die neue Version steht im Support Center zum Download bereit. Bestehende Seriennummern behalten ihre Gültigkeit.

Mittwoch, 18. Mai 2011

CRM Kontaktdatenbank

Also gut - reden wir über CRM. Da erreichen uns immer mehr Fragen und eigentlich... eigentlich war es nicht geplant, da so viel Zeit hinein zu stecken.
CRM steht für Customer Relationship Management - und meint das Verwalten der Kunden ./. Lieferantenbeziehung. Im Prinzip ist es ein Telefonbuch mit ein bisschen mehr. In seiner Urform - und so haben wir es in den 80iger Jahren praktiziert - sind es kleine gelbe Zettel, die man massenweise auf seinem Schreibtisch verteilt.
Herrn Müller, anrufen wg. Termin. Benötigt neues Barcodemuster. Tel 052354/12435
Hr. Siekcedand bittet um Rückruf. Benötigt Angebot für 12 Systeme Zeiterfassung. Tel 39392929
Besuchstermin vereinbaren für September, Kerstin Galaxmanst, Berlin, Tel 049439394
Nun hatte man schon damals das grundlegende Problem: Niemand schreibt die Telefonnummer bei bereits bekannten Kontakten auf den gelben Zettel. Also hat man sich irgendwo eine Kundenkartei mit den Telefonnummern angelegt - und nur noch die geplante Aktion auf den gelben Zettel gepinnt.
Das eine oder andere Mal war der Schreibtisch zu klein. Oder ganz nette Mitmenschen haben mal einen grossen Zettel auf die vielen kleinen gelegt - und schon war Essig mit der korrekten Bearbeitung von Kunden- und Interessentenkontakten. Der Herr Müller kann so ewig auf seinen Rückruf warten...
Irgendwann kamen die PCs zu erschwinglichen Preisen auf den Markt - und das war eine geniale Sache. Einfach Access nehmen, sich eine kleine Datenbank aufbauen - und schwupps sind alle Adressinformationen dort eingetragen. Dann noch ein kleines Feld dazu für geplante Aktion (Anrufen, Nachfragen, Angebot schicken...) - und der Tod der gelben Zettel war besiegelt. (Zumindest theoretisch. In der Praxis werden sie auch heute noch eingesetzt. Da steht dann drauf: Bitte Kaffee kochen - Kaffee ist alle... oder andere freundliche Texte...)
Doch irgendwie... hat man mehr als 20 Kontakte in seiner frisch geschaffenen Datenbank, dann verliert man auch dort den Überblick. Also eine Wiedervorlage einführen. WANN will ich den Kontakt neu anrufen? Welches Datum? Welcher Monat? Welches Jahr? Inbesondere bei den beliebten Sätzen "rufen Sie mich doch Ende des Jahres wieder an..." eine allseits beliebte Angelegenheit. (Noch beliebter war es, dort niemals wieder anzurufen. Aber das hängt jetzt irgendwie mit Mitarbeitermotivation und anderen Dingen zusammen. Gehört also in einen anderen Fachbereich.)
Also ein Feld für die Wiedervorlage eingführt - und dort 01.12.2012 eingetragen. Erfahrungsgemäß schafft man das am 01.12 sowieso nicht, oder es wird der 3.12. oder wann auch immer. Das Datum in der Wiedervorlage haben wir nach vielerlei negativen Erfahrungen wieder herausgeworfen und stattdessen Woche und Monat eingeführt. Heute, der Tag an dem ich diese Zeilen schreibe ist der 18.05.2011, also Kalenderwoche 20.2011. Ende des Jahres kann November oder Dezember sein - also irgendwas ab Kalenderwoche 45.2012. (De facto brauche ich dafür noch nicht einmal einen Kalender von 2012. So was lässt sich schätzen!)
Und damit man das Ganze jetzt auch schon suchen kann, drehen wir das Format um: zuerst Jahr - dann Woche. Also 1245 für Woche 45 in 2012. Jetzt also noch eine kleine Filterfunktion gebastelt: zeige mir alle Kontakte >= (grösser gleich) 1245 - und schwupps zeigt mir die Datenbank alle Kontakte die ich zum Jahresende 2012 anrufen muss.
Funktioniert super. Tausendfach erprobt. Ehrlich!
Das Einzige was nicht mehr funktionierte: irgendwann schwächelte bei uns Access. Zu viele Kontakte, zu viele User, die quasi gleichzeitig an einem Kontakt herumschriebelten, zu viel Access Lizenzen, die unseren schwachen Etat überforderten. (Nur um Missverständnissen vorzubeugen: Das Problem war nicht Access - sondern wir. Access ist ein tolles Programm und das wollen wir nicht schlechtmachen! Es paßte für uns nur nicht mehr.)
Von da an war es nur noch ein kleiner Schritt, bis wir uns unsere eigene Datenbank bastelten. Da wir nichts gegen Windows haben, der Microsoft SQL Server Express Version umsonst ist - einfach den SQL Server genommen, auf einem Rechner im Netzwerk installiert, mit dem Admintool ein paar Felder angelegt - und fertig war unsere Kundendatenbank mit SQL.
Nur bedienbar war sie nicht. Also noch die Programmierer gerufen und eine kleine Frontendsoftware gebastelt, die sozusagen das Benutzerinterface zwischen Menschen und SQL Server bildet.
Beim Programmstart meldet sich die Software am SQL Server an. Der Benutzer erhält eine Kontaktübersicht, kann seinen Filter "zeige mir alle Kontakte für diese Woche..." setzen und losarbeiten. Oder er kann gezielt nach einem Kontakt suchen, den er gerade am Telefon hat. (Ja das soll es noch geben - Menschen die anrufen und direkt Fragen haben.)

Auf einen Blick sind alle Adress- und Kontakdaten da. Gut - das kann das Telefonbuch auch. Aber auch gleich eine komplette Historie mit Einträgen was mit diesem Kunden in der Vergangenheit alles besprochen wurde und was gelaufen ist. Das kann weder das Telefonbuch noch die gelben Zettel. Und so kann der Benutzer seinen Kontakt bearbeiten, kann eintragen was er tut und erneut eine Wiedervorlage vergeben, wann wg was auch immer nachzufragen ist. Und da mehrere Leute einen Kontakt bearbeiten, kann man dem Kontakt auch gleich ein Beraterkürzel verpassen.
Kurzum - die Datenbank verwaltet nicht nur Adressen, sondern gleich alles, was mit diesem Kontakt läuft. Und wenn man das Feld Interessengebiet pflegt - dann kann man sie auch wundervoll dafür verwenden, um allen Kunden mit gleichen Interessen eine Rundinformation zu schicken, z.B. dass man jetzt mit Projekt XYZ fertig ist. Ganz im Vertrauen: nur denjenigen Leuten Infos zu schicken, die sich dafür interessieren ist 10 mal besser als allen Leuten im Adressbuch zu mailen. Das erzeugt nur Verdruss, unnötigen Spammüll und Arbeit.
So ist die CRM Datenbank also das intelligente Telefonbuch, die gelben Zettel und der orwellsche "Große Bruder", der alles über einen Kontakt verwaltet! Alles? Nein, natürlich nicht! Es werden nur Daten verwaltet, die für die Geschäftsbeziehung relevant sind. Was man ansonsten so mit einem Kontakt veranstaltet, private Dinge und Co - die spielen hier nun wirklich keine Rolle - und hier sei auch der Datenschutz vor. Der Datenschutz sei übrigens noch vor einer anderen Sache: Eine CRM Datenbank ist ein Firmengeheimnis un als solches vertraulich zu behandeln! Adressen verkauft man nicht. Eine Adresse, die mir jemand im Rahmen einer Geschäftsbeziehung übergeben hat, wird nicht an Dritte weitergegeben oder sonstwie zu Geld gemacht. Derlei Aktivitäten kann man getrost Adresssammlern überlassen und wie man deren Aktivitäten einschätzt, bleibt jedem selbst überlassen...
Und damit das Ganze jetzt auch etwas mit Leben gefüllt wird: hier unsere Internetseite zum Produkt

Montag, 9. Mai 2011

Mobile SQL Anbindung

Der Zensus 2011 startet im Mai und dient der Volkszählung. Da werden auch Daten erhoben, die man schon hat, die man nicht kennt oder denen man nicht traut. Um wieviel einfacher könnte doch die Welt sein, wenn man auch unterwegs auf gesicherte Daten zugreifen kann - und nicht erst einen Tiefdunkelflug im Rateland absolvieren muss.

Was der Staat beim Zensur nicht kann, Unternehmen mit einer funktionsfähigen Artikelverwaltung, Produktionsplanung, ERP / MES / PPS System können es: einfach die Artikeldaten als SQL Datenbank zur Verfügung stellen. Mitarbeiter mit mobilen Handheld Computer ausrüsten - und schon lassen sich Abfragen im Lager oder irgendwo auf dem Firmengelände auch bequem und einfach online per SQL realisieren.
Möglich macht das unsere neue Erfassungssoftware WinCE Art SQL - ein Erfassungsprogramm für mobile Handheld Computer mit Windows CE Betriebssystem und WLAN.
Das mobile System ist Wireless mit dem SQL Server verbunden. Nach Eingabe einer Artikelnummer werden Artikeldaten direkt online vom SQL Server angefordert und im Display dargestellt. Durch Betätigen von Abgang (-) bzw. Zugang (+) Buttons können Warenbewegungen erfasst werden. Der Artikelzugang (oder Abgang) wird sofort auf den Bestand addiert (oder subtrahiert) - und das Ergebnis online an den SQL Server gemeldet. So sind die Daten auf dem Server immer aktuell und ein Zensus im Lager findet nicht statt.
Oder falls doch gewünscht: natürlich lässt sich auch Inventur damit erfassen. Und wer möchte kann auch die Funktion SQL DATA GENERATOR aktivieren. Damit werden mittels Handheld Computer Datensätze vor Ort erfasst und in die SQL Datenbank auf dem Server eingefügt.
Das Einzige was man benötigt: Handheld Comuter mit Windows CE (und natürlich Laser Scanner wenn man Barcodes lesen möchte), funktionierendes Wireless LAN / WLAN in Lager und Firma und natürlich einen SQL Server mit den Daten. (Typ. Microsoft SQL Server). Nicht zu vergessen natürlich unsere Software für den Handheld Computer, aber das ergibt sich ja wohl von selbst, sonst würde der Text hier nicht stehen.
Wer mehr erfahren möchte: unsere Webseite hält Infos bereit. Und dort gibt es auch die erste Demoversion zum selbst ausprobieren. Denn Windows CE Programm laufen auch auf "normalen" Windows PC - war mit kleinem Fenster und einigen Einschränkungen. Aber funktionieren tut es...

Donnerstag, 28. April 2011

Lagerverwaltung - Artikel Bestände im Internet

Die Sache mit dem Web Viewer.... ist eigentlich total einfach.
Stellen Sie sich einfach vor, Sie haben ein Lager mit einigen Artikeln. Einige dieser Artikel sind als Kommissionslager für einen Kunden verwaltet. Sie führen die Warenbewegungen durch, buchen Artikel ins Lager hinein oder entnehmen sie - aber Ihr Kunde möchte / muss wissen, welchen Lagerbestand Sie genau haben. Nun sitzt Ihr Kunde aber irgendwo auf der Welt und richtigen Zugriff auf Ihre EDV soll er auch nicht haben. Nur halt auf die Lagerbestände.
Für diese Aufgabenstellung haben wir unsere Lagerverwaltung AE WWS Lite Win um den Web Viewer erweitert. Die Funktion ist überaus einfach: Per Mouseclick werden die Artikelbestände (oder eine Teilmenge davon) einfach ins Internet übertragen und auf einen Webserver gespeichert. Ihr Kunde muss jetzt nur noch die http:// Webadresse kennen - und kann sich die Bestände ansehen. Von überall auf der Welt. Ohne besondere Software - ein Webbrowser zum Surfen reicht aus.
Sie selbst müssen nur einen Webserver mit FTP Zugang irgendwo haben. Das haben Sie typischerweise schon, wenn Sie eine Firmenwebseite im Internet veröffentlichen. Wenn Sie sich ein Web Hosting Paket von STRATO oder anderen besorgen, erhalten Sie einige FTP Zugänge. Sie müssen sich jetzt nur noch ein spezielles Verzeichnis anlegen und einen FTP Zugang so einrichten, dass man dort zwar die Artikelbestände übertragen kann - aber sonst nichts Gefährliches anrichten darf.
Diese Zugangstragen tragen Sie dann im Web Viewer in der Software Ihrer Lager- und Artikelverwaltung ein. Fertig.
Jetzt könnten Sie wann immer Sie möchten, Ihre Artikelverwaltung starten, den Web Viewer aufrufen und die Bestände übertragen. Möglich macht das ein in der Artikelverwaltung eingebauter FTP Client. Dieses kleine Softwareteil sorgt dafür, dass die angezeigten Artikel als Datei per FTP Datentransferprotokoll an einen Webserver übertragen werden. Der Webserver im Internet speichert diese Datei - und stellt sie einem anfragenden Webbrowser zur Verfügung.
Natürlich können Sie das Ganze auch noch per Passwort schützen, wenn nicht jeder die Bestände sehen soll. Einfach den http Zugang im Artikelverzeichnis des Webservers mit Passwort hinterlegen - auch fertig.
Kurzum: Sie buchen, Sie verwalten die Artikel - und per Click werden die jeweils aktuellen Bestände sofort und ohne Verzögerung ins Internet übertragen und dort bereit gestellt.
Falls Sie mehr wissen wollen:

Dienstag, 26. April 2011

SQL Server an die Maschine - Betriebs- u. Fertigungsdaten erfassen


In der automatisierten Fertigung und Verpackung ist der Einsatz nicht mehr wegzudenken: der Computer an der Maschine und permanenter Netzwerkverbindung, um Fertigungsaufträge direkt vom Server anzuzeigen und Erledigungsinformationen zurück in die Verwaltung zu übermitteln.


Was bei Großunternehmen oftmals eine investitionsintensive Lösung mit geschlossen IT Kreisläufen ist, steht nun auch Klein- und Mittelbetrieben zur Verfügung. Mit den Terminalserien TRM416 / TRM8916 bietet AE SYSTEME www.terminal-systems eine Serie kleiner, preisgünstiger Industriecomputer direkt für die Maschine. Die Systeme verfügen über integrierten SQL Client, damit die Fertigungsdaten direkt via Netzwerk aus einem SQL Server abgerufen und nach Erledigung zusammen mit Mengen- / Zeit / Teileinformationen gespeichert werden können. Die SQL Clientsoftware sowie das Basisprogramm für die Erfassung von Mitarbeitern, Arbeitszeiten, Fertigungsaufträge etc. sind im Terminal bereits vorkonfiguriert und können ohne Expertenprogrammierung individuell angepasst werden.
Die Terminals verwenden das freie Betriebssystem Linux, um ein Maximum an Robustheit und Softwarestabilität zu erreichen. Um die vorgegebene Anwendung zu individualisieren ist Linuxprogrammierung möglich – aber nicht zwingend notwendig: ein vorinstalliertes Programmiertool auf den Terminals ermöglichst es, die Anwendung individuell ohne Programmieraufwand zu gestalten. Die Terminals verfügen darüber hinaus über vielfältige Schnittstellen um z.B. Barcode oder RFID Transponderleser direkt anzuschließen oder sich mit modernen Maschinen zu verbinden. Auf diese Weise können Daten aus der Maschine ausgelesen und im Terminal ausgewertet werden, z.B. Stückzahlinformationen, Geschwindigkeiten usw. Damit der Einsatz auch in extremer industrieller Umgebung möglich ist, wurden die Terminals mit einem schlagfesten Gehäuse sowie Tastatur und Display in wasser- / staubgeschützter Ausführung gemäß IP65 Norm ausgelegt. Wer allerdings möchte und für spezielle Anwendungen sind die Terminals auch ohne Gehäuse beziehbar und können in Gehäusevarianten nach Wahl eingebaut werden, z.B. in Edelstahlgehäuse für die Lebensmittelindustrie.


Donnerstag, 7. April 2011

SQL CRM Tool - die Kunden im Blick

Da es immer wieder vorkommt, dass der eine oder andere beim Betrachten der Kundendaten einschläft… haben wir die Multiuserfähigkeit erhöht!

Die Schlafmützen holen sich die Daten als Tabellenansicht vom SQL Server und benutzen sie erst, wenn sie ihren Schlaf beendet haben. In der Folge können die angezeigten Datensätze bereits veraltet sein.

Problem gelöst: Beim Öffnen der Kundendetails wird der betreffende Datensatz neu aus SQL gelesen. Beim Schliessen wird die gesamte Tabellenansicht neu gelesen. Der SQL Connect ist schnell genug – der fluppt. Damit erhalten auch die Schlafmützen immer die neueste Version und sehen sofort welche Änderungen evtl in ihrer Schlafenszeit sich bereits ergeben haben.

Zum Background: Mit der SQL CRM Datenbank lassen sich bequem und einfach Kundendaten verwalten. Jeder Datensatz wird über eine Kontaktnummer identifiziert. Zu jedem Kunden können bestimmte Maßnahmen und Historien eingetragen werden. So bleibt z.B. das Team immer informiert, welcher Kollege zuletzt was mit dem Kunden besprochen oder veranlasst hat. Die ausführlichen Informationen finden sich hier:

www.terminal-systems.de/kv1.htm

Nachtrag: Die SQL Kundendatenbank (bzw. eine Version davon) ist Freeware. Sie ist zwar auf unseren Ablauf optimiert – aber wer mag, kan sie kostenfrei einsetzen. Wie immer bei Freeware: Ohne Gewähr….

Donnerstag, 17. März 2011

Über Japanhilfe

Wir müssen mal über Japan reden!
Jeder dumme PC, jedes halbwegs benutzbare Elektronikdingens hat seinen wie auch immer gearteten Usprung aus Japan. Wenn die ihr Land nicht bald aufräumen, ihre Menschen mit Essen und ihre Firmen wieder mit Strom versorgen und laufen lassen - dann sind es auch hier ganz finster aus.
Die hiesige Diskussion über Atomkraft, Laufzeitverlängerung, Moratorium ja / nein / vielleicht ist kein Thema höchster Priorität. Die schrecklichen Bilder, die ich sechs Tage nach Erdbeben, Tsunami und Reaktorkatastrophe sehen muss, stimmen mich viel besorgter!
Wenn am Tag 6 nach der Katastrophe die Bilder noch so aussehen wie am Tag 1 - dann belügt mich entweder die Presse - oder die kommen nicht voran. Wenn die sich nicht selbst helfen können, müssen wir ihnen helfen. Damit die drittstärkste Wirtschaftsnation wieder auf die Beine kommt! Damit die Menschen dort wieder leben können. Von mir aus sollen sie ihren blöden Reaktor mit Beton zukippen. Russen fragen - Sarkophag bauen. Landeeinheiten mit schwerem Gerät via Seeweg in den Norden karren. Notlandebahnen bauen. Luftbrücke organisieren. Menschen versorgen. Dann aufräumen, Felder anlegen und was sonst noch so da stand... (Und wenn wir schon so weit sind: was zum Teufel ist eigentlich mit Block 5 und 6 des Reaktors? Laufen die noch? Kann die Presse nicht anständig berichten – oder senden die aus dem Hotelzimmer?)

Alles wieder schnellstens zum Laufen bringen. Ich sehe momentan wenig Sinn, wenn wir EU Milliarden nach Griechenland und Irland pumpen - von denen bekomme ich nichts. Was ich hingegen aus Japan beziehe sind Halbleiter, Chips, Displays uvam. Und wenn das Zeugs langfristig ausbleibt oder gar unerschwinglich wird - dann leidet unsere Wirtschaft. Dann leiden wir. Japanhilfe sollte bald anlaufen - und grosszügig sein. Das Leid der Menschen dort ist viel dramatischer als das eines griechischen Fluglotsen, der nun tragischerweise nicht mehr 55.000 Euro Jahreseinkommen bekommt oder das gar versteuern muss. Und mir wäre viel, viel wohler, wenn sich unsere Politik dieses Problemes mal annimmt - als die Zeit damit zu verballern, wann man nun weshalb ein Atomkraftwerk abschaltet!
Aus dem Aktuellen: Displaypreise NEC Displays erhöht auf ca 190 EUR. Mindestabnahme 20 Stück. Lieferzeiten 14...24 Wochen. CPU Boards on Allocation (nicht verfügbar). Und und und.
An intern: Alle Entwicklungsprojekte mit Hardware werden neu diskutiert. Abwarten wie sich die Situation entwickelt! Langlaufende Verträge mit Preisbindung auf Sperre! Termin für Meeting per PM!

Freitag, 11. März 2011

Das Geheimnis der IP Adressen


Die Sache mit den IP Adressen... ist eigentlich ganz einfach, wenn man weiß, wie es geht. Immer wieder kommt es vor, dass uns Fragen erreichen. IP Geht nicht. Kann Gerät im Netzwerk nicht erreichen usw usf.
Und da kürzlich auch unsere Praktikantin Mandy stundenlang versucht hat, ihren Netbook in unser Netzwerk zu integrieren - nun haben wir das mal in einem kleinen HowTo zusammenfasst.
Kleiner Leitfaden für Leute, die sich nicht auskennen.

Donnerstag, 10. März 2011

Lagerverwaltung – Handheld Scanner und Historie

Die Lagerverwaltung auf dem PC - und die mobile Datenerfassung. Das sind ja so Reizthemen, die erzeugen ständig Fragen. 
Generell gilt: 1) Die Artikel und Lagerveraltung läuft als Windows Software auf dem PC. Sie erlaubt das Buchen von Artikel mit Zugang, Abgang und noch vielerlei Dingen mehr. Und damit keine Buchung verloren geht: für jeden Artikel wird eine ausführliche Historie geführt in der die Buchungen eingetragen werden. Damit man später nachvollziehen kann, wer wann was gebucht hat - und warum.
2) Nicht in allen Lagern kann man nur mit dem PC buchen. Der eine oder andere möchte seine Warenbewegungen direkt im Lager erfassen. Ein Beispiel: wir schicken unsere Praktikantin Mandy ins Lager mit der Bitte doch 3 Compactflash Karten, 3 Netzteile, drei Kaltgerätestecker für die nächste Lieferung herauszuholen. Und bitte noch 123 RFID Transpondertags in den Farben: 30 blau, 50 grün, 40 schwarz, 3 rot für die Cheffs.
Mandy kann die Sachen super finden. Sie kann auch einen Materialentnahmeschein ausfüllen. Unser Problem: niemand kann ihre Schrift lesen. Wenn dann der Materialentnahmeschein irgendwann mal in das Lagerprogramm gebucht werden soll gibt es Rückfragen. Und Mandy ist in Feierabend. Und morgen wird das vergessen. Und schwupps - Lagerverwaltung und reale Bestände laufen schnell auseinander...
Einfach also: Wir schicken Mandy mit dem Handheldscanner und der Erfassungssoftware WinCeMobileData ins Lager . Mandy wählt die Funktion ABGANG und kann dann direkt die Barcodes vom jeweiligen Fach abscannen und muss nur noch die Menge eingeben. Wenn Mandy fertig ist, legt sie den Handheld dorthin zurück, wo er her kam: in die Basis Station zur Akkuaufladung. Mandy Job ist beendet.
Der nächste Job ist noch einfacher. Und Mandy muss den sowieso nicht erledigen. Einfach die Lagersoftware starten, Funktion EXTERNE DATEN anwählen. Hier ist der Handheld als externe Datenquelle vorkonfiguriert. Der Handheld ist Wireless - also per WLAN - mit unserem Netzwerk verbunden und verfügt über eine eindeutige IP Adresse, z.B. 192.168.8.45.
Im Modul EXTERNE DATEN steht zwei Einträge:
1: IP 192.168.8.45, Daten per FTP holen und importieren
2: IP 192.168.8.45, neue Artikeldatei übertragen.
Mit dem Button Import wird - welche Überraschung - der Importvorgang gestartet. Das Lagerprogramm ruft quasi automatisch beim Handheld an und überträgt / importiert die Buchungsdaten von Mandy. Diese werden in einer Buchungstabelle angezeigt. Für den Fall dass Mandy noch Fehler gemacht hat, lassen sich hier noch Korrekturen durchführen. Das Lagerprogramm sorgt dann auch dafür, dass automatisch eine neue Artikeldatei an den Handheld geupdeted wird. Quasi alles auf Knopfdruck.
Doch nun sind die Daten importiert. Wie weiter? Ganz einfach. Nach kurzer visueller Prüfung der Buchungsdaten - Mandy neigt dazu ihren Benutzernamen NICHT einzutragen, das tragen wir dann manuell nach - werden die Daten mit dem Buttun Buchen importiert und der Lagerbestand abgeglichen.
Da Mandy Abgänge gebucht hat, werden die Bestände der jeweiligen Artikel um die Entnahmemenge vermindert. Aber nur subtrahieren wäre ja etwas billig. Das Lagerprogramm legt sich eine Historie für diesen Artikel an, in der steht, dass der Benutzer Mandy am 09.03.2011 um 11:34 den Artikel mit der Menge 3 entnommen und als Buchungsgrund "Lieferung an Kunde Meierschrunz" angegeben hat.
Wer also demnächst den Artikel CF Karten aufruft bekommt nicht nur Informationen, wieviele CF Karten noch am Lager sind - sondern auch, wo die ganzen Karten hin verschwunden sind.
Und falls der bis hierin geneigte Leser das Ganze jetzt für kompliziert bedienbar hält: NEIN! Die Artikel wurden im Bestand angelegt. Der Artikelstamm wurde per EXTERNE DATEN automatisch in den Handheld übertragen. Mandy übernimmt die Entnahme aus dem Lager, scannt Barcodes ab, gibt die Entnahmemenge und den Grund ein. Und fertig. Das Importieren und Buchen der externen Daten übernimmt wieder die Lagersoftware, ohne dass technische Grundkenntnisse notwendig sind. 
So einfach kann es sein, sein Lager auf dem Laufenden zu halten. Jetzt müssen wir am Ende des Tages nur noch dafür sorgen, dass Mandy den Handheld auch wieder zurückbringt. Unvergessen sind die Tage an denen sie das Ding einfach mit nach Hause genommen hat. Da kam dann unsere Lagerverwaltung auch nicht mehr mit. (Aber wir arbeiten auch hier an Lösungen der Fernbuchung über GPRS...)
Die Orginalproduktbeschreibungen finden Sie nun hier:
(Und demnächst beschreiben wir dann, wie die Datenübertragung zwischen PC und Handheld Scanner genau funktioniert...)